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Terrarien Anlagen
Wie so oft fängt es mit einem Terrarium an, dann nach einiger Zeit überlegt man sich wo man noch ein Terrarium hinstellen könnte.
Bei mir fing alles mit 11 Jahren im Kinderzimmer an, wobei so im Alter von 14 Jahren man schon eher von einem Vivarium als von einem Kinderzimmer die Rede war. Mein Zimmer bestand am Schluss im Alter von etwa 17 Jahren nur noch aus einem Bett, Schrank, Büchergestell und einem Tischchen in der Mitte des Zimmers.
Den Rest nahm meine Terrarienwand mit 6 Terrarien ein.Nachdem ich dann in meine eigene Wohnung gezogen bin gab es keine Grenzen mehr.
Aber irgendwann war auch der Terrarienraum voll, dann ging die Platzsuche in der Wohnung wieder von vorne los! Irgendwann standen dann noch Terrarien in dem Wohnzimmer, Schlafzimmer und zwischenzeitlich sogar im Gang.
Als ich dann eines Tages mal meine Wohnung anschaute, sah es zu vollgestellt aus, das musste sich ändern. Also verschwanden die Terrarien in der Wohnung soweit, dass nur noch eines im Wohnzimmer stand und der Schlangenraum vorhanden war.
Ich entschied dann, nebst der Wohnung musste noch ein Hobbyraum her.
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Schlangenraum in der Wohnung. |
| Das einzige Terrarium das jetzt noch ausserhalb des Schlangenzimmers stehen darf. |
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Im Februar 05 fand ich dann endlich ein Hobbyraum in dem ich mein Hobby betreiben durfte. Nun werde ich Ihnen auf den nächsten Bildern das voranschreiten der Anlage zeigen.
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| Grundgerüst von 2 Stk. 200cm x 100cm x 100cm. In der Mitte gibt es einen Lüftungsgang. |
Die selben Terries, jetzt werden die Wände daran gezimmert. |
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| Aus diesem Grundgerüst entstehen 3 Stk. 200cm x 100cm x 200cm Terrarien. |
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Die ganze Anlage besteht aus 17 Terrarien, in der Mitte des Raumes ist ein Block à 14 Terrarien. Und auf der linken Seite die restlichen 3 Terrarien.
Ich wollte relativ grosse Terrarien schaffen da es doch recht viele Kletternattern gibt, die fast 2m lang werden können und sehr bewegungsfreudig sind.
Die Masse der Terrarien sind: ( L x B x H )
8 Terrarien à 150cm x 100cm x 100cm
6 Terrarien à 200cm x 100cm x 100cm
3 Terrarien à 200cm x 100cm x 200cm
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| Die rechte Terrarienseite des mittelblockes nach dem ersten Grundanstrich. Zwischen den Terrarien ist ein Lüftungskanal für die untere Reihe vorhanden. |
Nach dem ersten Grundanstrich wurden die Fugen zwischen den einzelnen Elementen mit einem Acrylkleber, der überstreichbar ist verklebt.
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Beim Holz habe ich mich für die OSB Platten entschieden da sie recht stabil ist und es die Platten in riesigem Format gibt. Ich verwendete für den Boden 18mm, für die Decke 12mm und für die Seitenwände 10mm Platten.
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So sieht die Wand nach vier Innenanstrichen und drei Aussenlackierungen aus.
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| Mittlerer Anlagenteil nach dem letzten Anstrich. Montage der Zierleisten und Belüftungsgitter. |
Innenansicht eines Terrariums über die Bodenplatte wurde nach vier Anstrichen noch ein Novilonboden darüber geklebt. |
Was die Farben angeht habe ich mich für Acrylfarben ohne Lösungsmittelinhalt entschieden.
Die man in jedem Baumarkt bekommt. Alle Terrarien wurden viermal Ausgestrichen und zusätzlich noch mit einem Novilonboden abgeklebt.
Die Lampen FL-Röhren jeweils 2Stk. à 36w, für Feuchträume wurde in die Terrarien geschraubt.
Bis jetzt habe ich gute Erfahrungen mit diesen Lampen gemacht da sie noch recht wärme abstrahlen, aber nicht so heiss werden, dass sich die Tiere daran verbrennen könnten.
Zusätzlich sind die Terrarien am Boden mit einer Bodenheizung ausgestattet (Marke Eigenbau).
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| Der Vorteil ist das man solche Lampen direkt in das Terrarium einbauen kann. Sie können nicht nass werden und bieten den Tieren keine Verbrennungsgefahr. |
Diese Konstruktion hat sich bei mir gut bewährt. |
Für die Bodenheizungen verwendete ich eine wärme Dämmplatte, die normal in der Küche um den Kochherd verwendet wird. Darauf klebte ich mit Silikon Aluwinkel so zu einem Rahmen der etwa 1cm hoch ist. Auf der Wärmedämmplatte wurde dann ein 100w Heizkabel darauf geklebt mit Klebeband. Und zum Schluss wurde dann das ganze mit Keramikplatten abgedeckt wobei die Keramikplatten nur darauf gelegt sind.
Diese Konstruktion verhindern dass die Tiere direkten Kontakt mit dem Heizkabel haben und dass die Wärmeabgabe des Kabels nur nach oben hin entweichen kann.
Zwischen den Terrarien verläuft ein Lüftungskanal in dem noch zusätzlich ein kleiner Lüfter eingebaut wurde. Alle 2 Std. bläst dieser die warme Stauluft durch den Lüftungskanal.
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| Lüfter der Frischluft ansaugt und die alte Stauluft zwischen den Terries raus blässt. |
Ebenfalls kommen im Sommer noch Klimageräte zum Einsatz, da der Raum auf der Sonnen exponierten Seite liegt.
Die Fensterscheiben wurden mit einer Schattierungsfarbe angestrichen, die verhindert dass zuviel Sonneneinstrahlung den Raum noch zusätzlich erwärmt.
Diese Farbe läst sich ganz einfach wieder abwaschen.
Gegen das allfällige entweichen von kleinen Jungschlangen wurde der Raum komplett abgedichtet!
In das Fenster kam ein Rahmen der mit Fliegengitter bespannt ist. Die Türe wurde mit einer Planetdichtung versehen, so dass unter der Türe nichts entweichen kann.
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Das ist die Planetdichtung: Wenn sich die Türe schliesst drückt ein Dorn an der schmalen Hinterseite der Tür, die Dichtungsleiste nach unten.
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Natürlich darf ein Brutapparat in so einer Anlage nicht fehlen. |
Hier noch einige Bilder aus dem beinahe fertigen Raum:
Die Anlage ist zurzeit noch nicht ganz fertig. Es gibt immer noch das eine oder andere kleine Ding zu erledigen. Aber ich denke bis Ende 07 werden auch diese Dinge ihren Platz gefunden haben.Eine gemütliche Sitzecke die zum plaudern einlädt rundet das ganze dann noch ab.
So Ende 07 ist gekommen und die Terrarienanlage wurde auch noch langsam fertig. Es wurde noch mal einiges fertig gestellt wie die letzten beiden Grossterrarien 200cm x 100cm x 200cm. Auch das Aufzuchtgestell mit 20Stk. 20 x 30 x 40cm Terrarien fand seinen Platz. Auch das Elektrische wurde noch von einer Firma auf denn neusten stand gebracht da ich schon ziemlich am Limit mit der Auslastung ohne alle Terrarien in betrieb gehabt zu haben war. Es wurden nochmals Steckdosen über den Terrarien montiert damit kein Kabelsalat entsteht .
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| Die 20 Aufzuchtterrarien |
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Auch der Sicherungskasten wurde im Raum selbst montiert damit der Strom nicht von ausserhalb unterbrochen werden kann.
Als ich dann mit der Hobbyreduktion im Herbst 08 aus privaten und auch Beruflichen gründen begann. Habe ich den Hobbyraum an einen weiteren sehr interesierten Terrariener abgegeben. Ich blicke nun in spannende 3 Jahre mit dem Raum zurück wo ich viele Erfahrungen sammeln konnte. Und wünsche dem neuen Besitzer viele weitere tolle erfolge in der haltung und zucht dieser wunderbaren Tiere.
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